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LSD – auf den ersten Blick erinnert diese Abkürzung sehr schnell an eine halluzinogene Substanz. Doch weit gefehlt! In diesem Betrag soll dem ambitioniertem Tuner mit dieser Abkürzung ein wohl optischer als auch technischer Leckerbissen zu Gemüte geführt werden.

Unter LSD verbirgt sich die Firma “Lambo Style Doors”, welche sich auf Scherentüren für ausgesuchte Fahrzeugmodelle spezialisiert hat, darunter auch der Fiat Grande Punto. Diese Türen öffnen nicht – wie gewohnt – vollkommen horizontal, sondern augenscheinlich vertikal. Möglich macht ein Scharnier, welches mit Hilfe einer Gasfeder an der A-Säule des Autos angebracht ist.

Die technische Aufrüstung geht einfach von statten als gedacht, denn ein Austausch der Türen ist nicht notwendig. Lediglich die Befestigung der Türen muss geändert werden, so dass die Originaltüren verwendet und dadurch erheblich Kosten gespart werden können.

Die Kosten für die Einzelteile sowie der Einbau schlagen in Deutschland mit nur etwa 1700 Euro zu buche.

Die elektrische Leistungssteigerung durch die Veränderung der Steuerparameter des Motors – kurz Chiptuning – wird immer mehr genutzt, um die Effizienz des Motors zu verbessern. Dabei werden die elektrischen Kennwerte wie z.B. angesaugte Luftmasse pro Zeiteinheit, Temperaturzustand des Motors in Beziehung gebracht, um aus diesen Parametern die Ausgabeattribute wie Einspritzzeitpunkt, Einspritzmenge und Zündzeitpunkt (Benziner) so zu bestimmen, damit die Leistungsdaten und Verbrauchswerte optimiert werden.

Auch für den Grande Punto gibt es inzwischen viele Hersteller, welche spezifische Speicherchips anbieten. Doch Vorsicht ist geboten! Bevor man sich mit dem Kauf eines Chips und dem Einbau beschäftigt, sollte  im Vorfeld die Effizienz des Eingriffes überprüft werden. So resultieren zwischen den einzelnen Motorisierungen enorme Unterschiede, wie sich das Tuning auf die Leistung des Motors auswirkt.

Folgendes Beispiel (anhand DHB-Daten) soll die prozentualen Veränderungen der Motordaten des Grande Puntos aufzeigen:

chiptuning

Vor allem bei den den kleinvolumigen Benzinmotoren ist das Chiptuning oft nicht effizient genug, um den Anschaffungspreis (ca. 400 Euro + 199 Euro TÜV-Eintragung) rechtfertigen zu können. Dabei ist zu vermerken, dass bei diesen Modellen keine Verbesserung des Verbrauchs erreicht wird, wodurch sich der Kauf auch nicht amortisieren kann.

Anders sieht es bei den T- und Multijetmodellen aus: Insbesondere beim 88kW-Benziner kann sich die Modifizierung lohnen. Auch bei den Turbodieselmotoren ist die Leistungssteigerung respektive der Verbrauchsminderung beachtlich. Die Kosten schlagen mit etwa 500 Euro (exkl. 199 Euro TÜV-Eintragung) zu Buche.

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