Die Community über Fiat und den Grande Punto
Laut einer Meldung “Ineas Kunden wechseln zur AllSecur” der AllSecur beantragten bereits mehr als 2000 ehemalige INEAS Versicherte eine neue Kfz-Versicherung von AllSecur. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hatte am 05.08.2010 informiert, dass Kfz-Versicherungsverträge der “International Insurance Corporation”, der mit Ineas- und LadyCarOnline-Versicherungen auf dem Deutschen Markt präsent ist, Ende August auslaufen! Kunden dieser Autoversicherungen müssten nun wechseln, da ein Versicherungsschutz nicht weiter besteht.
Je neuer ein Fiat Grande Punto ist, desto höher ist der Schadenswert im Falle einer Beschädigung oder gar eines Unfalles. Aufgrund des erhöhten Risikos versichern viele Grande Punto Fahrer einen Neuwagen mit einer Vollkaskoversicherung bis das Fahrzeug noch eine Herstellergarantie besitzt. Grundsätzlich gilt diese mindestens zwei Jahre, zunehmend erweitern Fiat jedoch die Garantiezusprüche auf bis zu fünf Jahre. Ist diese Zeit verstrichen, gilt das Fahrzeug spätestens als Gebrauchtwagen.
Dabei drängt sich oft die Frage auf, wie der Fiat Grande Punto künftig versichert werden soll. Viele schwenken dann auf eine Teilkaskoversicherung um, andere schließen eine spezielle Versicherung wie die sogenannte Gebrauchtwagen-Versicherung ab.
Viele Fiat-Händler bieten diese Versicherung beim Verkauf eines gebrauchten Fahrzeuges an. Bei einer anfallenden Reparatur wird der Wert zum Ersatz oder Instandhaltung von der zuständigen Versicherungsgesellschaft übernommen. Wenn folglich ein Schaden auftritt, muss dieser umgehend der Versicherung gemeldet werden und das Fahrzeug kann dann nach einer Schadensprüfung repariert werden. Die Werkstatt informiert die Versicherung meist selbstständig über die Höhe des Schadens.
Der Gebrauchtwagen-Versicherer wie beispielsweise die Kfz-Versicherung von AllSecur übernimmt die anfallenden Kosten für die Reparatur. In welcher Werkstatt die Reparatur durchgeführt wird, bleibt normalerweise dem Fahrzeughalter überlassen. Es sollte jedoch beachtet werden, dass beim Kauf vorhandene Schäden am Fahrzeug von der Gebrauchtwagen-Versicherung nicht übernommen werden.
Bei einer Neuanschaffung eines Fiat Grande Puntos wird der Käufer vor die Frage gestellt, welche Version er denn haben wolle. Gemeint ist dabei die Konfiguration der Austattungen. Ingesamt werden beim Grande Punto fünf Versionen unterschieden, welche jeweils eine Kombination von Fiat vordefinierten Ausstattungsmöglichkeiten beschreiben:
Die Active-Version stellt dabei die Grundaustattung des Grande Puntos dar. Dazu gehören serienmäßig ABS mit EBD, Feuerschutzsystem FPS, Fahrer- und Beifahrerairbag, zwei durchgehende Kopfairbags vorn und hinten, 3-Punkt-Isofix-Befestigung für Kindersitze im Fond, elektrische Servolenkung Dualdrive™, Stoßfänger in Wagenfarbe, elektrisch verstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn, elektrische Türverriegelung, höhen- und axialverstellbares Lenkrad, höhenverstellbare Kopfstützen vorne, 15”-Bereifung sowie das vielseitige Fix&Go Reifenreparaturkit.
Das Dynamic-Paket baut auf der Grundausstattung der Active-Version auf und bietet zusätzlich eine FCKW-freie manuelle Klimaanlage mit Pollenfilter, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Seitenairbags vorn, Außenspiegel und Türgriffe in Wagenfarbe, einen höhenverstellbaren Fahrersitz und eine im Verhältnis 60:40 umklappbare Rücksitzbank.
Wem die oben genannte Ausstattung nicht genügt, wählt Emotion. Sie beinhaltet zudem noch eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, RDS-Highclass-Autoradio mit CD-Player und 6 Lautsprechern, 15”-Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfer, Tempomat, Regen- und Parksensoren sowie eine exklusive Innenraumausstattung. Allerdings wird diese Ausstattungsvariante nicht für den Fiat Grande Punto 3 (3-Türer) offeriert.
Wenn es ein wenig sportlicher zur Sache gehen soll, dem sei die Variante Racing ans Herz gelegt. Die Highlights sind mit Sicherheit die beheizbaren Außenspiegel, Nebelscheinwerfer, 16”-Leichtmetallfelgen und das Infotainmentsystem Blue&Me™.
Als Fiats non plus ultra wird das Sport-Paket geführt. Hierbei wartet der Grande Punto mit Sportsitzen, ESP inkl. ASR, MSR, Hill Holder, 17”-Leichtmetallfelgen, verchromter Auspuffblende, dunklen Scheinwerfergläsern sowie Dachspoiler und Seitenschwellern in Wagenfarbe auf.
Zu den offiziellen fünf Austattungsvarianten bietet Fiat für Aktions- und Werbemaßnahmen sowie für einzelne Länder meist zeitlich begrenzte Versionen an (z.B. Feel, Gran Luce, Linea Sportiva). Diese stellen Kreuzungen aus den schon genannten Ausstattungspaketen dar.
Fiat bietet für alle Schaltantipathisanten das Automatikgetriebe “Dualogic” an. Genauer genommen handelt es sich dabei nicht um ein reinrassiges Automatikgetriebe, sondern um ein automatisiertes Schaltgetriebes, welches auf der Technik des mechanischen Schaltstrangs aufbaut. Das elektro-hydraulische Getriebe verzichtet dabei komplett auf das Kupplungspedal im Fußraum.

Foto: italiaspeed.com
Das Getriebe bietet zwei Schaltmodi: halbautomatisch (sequentiell) und vollautomatisch.
Halbautomatisch wechselt der GP-Fahrer per Joystick, welcher den Handknauf in der Mittelkonsole ersetzt. Die Schaltbefehle werden durch Berühren des Sticks in Richtung “+” für den nächst höheren Gang und “-” für den nächst niedrigeren Gang realisiert. Ein kleiner, sanfter Impuls reicht dabei aus, um einen präzisen und schnellen Gangwechsel zu vollziehen.
Im Automatikbetrieb des Dualogic-Getriebes kann der Fahrer zwischen “Economy” und “Normal”-Modus wählen. Mit Ersterem erreicht der Grande Punto laut Fiat seinen bisher wirtschaftlichsten Betrieb, in dem der optimale Schaltpunkt erreicht wird. Um dies zu ermöglichen, wird vom Fahrer jedoch ein wenig Feinspitzengefühl in den Füßen erwartet. Das System erkennt dabei das genau Gefälle des Autos und passt den Gang sowie die Schaltfrequenz automatisch an.
Wird das Getriebe auf den Normal-Modus gestellt, passt sich das Schaltverhalten nicht mehr dem optimalem Kraftstoffverbrauch sondern der optimalen Leistungsfähigkeit an. So wird der Gang dahin gewechselt, bei dem sich die beste Beschleunigung erreichen lässt.
Der Verbrauch des Grande Puntos im Economy-Modus liegt bei 5.7 l/100 km im Vergleich zu 5.9 l/100km beim 1.4 Benziner und 4.5 im Vergleich zu 4.7 l/100km beim Multijet. Aber die eindeutigsten Vorteile finden sich im städtischen Gebrauch: 6.8 im Vergleich zu 7.5 l/100km beim 1.4 Benziner und 5.8 im Vergleich zu 5.9 l/100km beim Multijet.
Der von Fiat unter die Fittiche genommene Tuner Abarth bietet für den stärksten Serien-Grande Punto ein weiteres Tuningpaket an, welches dem spritzigem Skorpion in Sachen Sportlichkeit endgültig die Krone aufsetzt. Unter den Namenszusätzen “Assetto” und “Esseesse” preist Abarth seine Tuningkits an und führt den Interessenten gleichzeitig in die zwei Stufen des Upgrades ein.
ASSETTO.
Die erste Stufe des Upgrades “Assetto” beinhaltet eine Umrüstung des kompletten Fahrwerks des Grande Punto Abarths. In Summe werden 16 neue Einzelteile bzw. Teilegruppen verbaut (wichtigsten Attribute aufgelistet):
ESSESSE.
Das Tuning-Kit “Essessee” setzt sich aus dem o.g. “Assetto” sowie einer Motoraufrüstung zusammen. Zweiteres besteht aus 92 Bestandteile und einem Reflash der ECU (wichtigste Attribute aufgelistet):


Fotos: autobild.de
Die dabei verbauten Teile stammen allesamt aus renommierten Firmen wie Brembo, Ferodo, Pirelli, BMC, Bosch und Fiat. Durch die Aufrüstung steigt die Höchstgeschwindigkeit mit dem 1.4 l Motor auf 215 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h sinkt auf 7,5 Sekunden. Bei Betrachtung des Leistungsprofils (Drehmoment und PS in Abhängigkeit von der Drehzahl) des Fiat Grande Punto Essesse ergibt sich folgendes Ergebnis:

Quelle: fiatauto.at
Die Kosten für die Upgradekits betragen ca. 3.000 Euro für das Assetto und 5.600 für das Essesse. Wer allerdings nur das Motorupgrade wünscht, wird von Abarth enttäuscht. Erhältich sind nur das Assetto oder Essesse (inkl. Assetto). Vorgenommen werden die Änderungen von einer authorisierten Abarth Assetto Corsa-Vertragswerkstätten oder Tuningcentren, jedoch nur bis zu einer Laufleistung bis zu 20.000 km des Abarths.



LSD – auf den ersten Blick erinnert diese Abkürzung sehr schnell an eine halluzinogene Substanz. Doch weit gefehlt! In diesem Betrag soll dem ambitioniertem Tuner mit dieser Abkürzung ein wohl optischer als auch technischer Leckerbissen zu Gemüte geführt werden.
Unter LSD verbirgt sich die Firma “Lambo Style Doors”, welche sich auf Scherentüren für ausgesuchte Fahrzeugmodelle spezialisiert hat, darunter auch der Fiat Grande Punto. Diese Türen öffnen nicht – wie gewohnt – vollkommen horizontal, sondern augenscheinlich vertikal. Möglich macht ein Scharnier, welches mit Hilfe einer Gasfeder an der A-Säule des Autos angebracht ist.

Die technische Aufrüstung geht einfach von statten als gedacht, denn ein Austausch der Türen ist nicht notwendig. Lediglich die Befestigung der Türen muss geändert werden, so dass die Originaltüren verwendet und dadurch erheblich Kosten gespart werden können.
Die Kosten für die Einzelteile sowie der Einbau schlagen in Deutschland mit nur etwa 1700 Euro zu buche.
Als weiterer unter Tunern beliebter und weit verbreiteter Hersteller von Auspuffanlagen für den Fiat Grande Punto lässt sich die Firma “Remus” nennen. Bekanntheit erreichte Remus vor allem durch die Powersound-Serie, welche im Endschalldämpfer-Segment Anwendung findet. Die Besonderheit liegt wohl an der einzigartigen Technik, die hierbei zum Einsatz kommt – die sogenannte Klappensteuerung.
Dem Namen abzuleiten, handelt es sich hierbei um eine Klappe innerhalb des Endschalldämpfers, mit der es möglich ist, Sound, Lautstärke und Leistung des PKWs stufenlos zu verstellen. Dies geschieht nicht duch eine aufwändige De- bzw. Ummontage des Auspuffs, sondern kann händisch ohne besondere Hilfsmittel vorgenommen werden. Je nach Stellung der Klappe wird der Durchzug der Abgase gesteuert, wie folgende Darstellung verdeutlicht.



Quelle: sportauspuff-direkt.de
Der Vorteil dieser Technik lässt sich leicht ausmalen: Sportliches Fahrvergnügen am Tag und freundliche Nachbarn in der Nacht. Die Einstellparameter reichen vom gemäßigten ABE-Sound über sportliches Schnurren bis hin zum bulligem Racing-Sound. Doch hier liegt leider auch das kleine Manko des Powersound-Auspuffs. Mit offener Klappe darf laut der Straßenverkehrsordnung (StVO) nicht auf deutschen Straßen gefahren werden. Dadurch ist es dem Grande Punto allerdings möglich, ohne Gegendruck durch den Auspuff seine volle Leistung entfalten, jedoch zu Lasten des Drehmoments.
Remus bietet für die Endschalldämpfer komplette und für jede Motorisierung des GPs passende Auspuffsysteme an. Entscheiden kann man sich bei den Bezinern zudem zwischen einseitiger (links) oder zweiseitiger (links-rechts) Ausführung
Bei der Neuanschaffung eines Fiat Grande Puntos stehen viele Kaufinteressenten vor der Frage, wie man am günstigsten an sein Wunschauto kommt. Aus Mangel an Informationen und oftmals auch an Zeit, sich mit der Frage genauer zu beschäftigen, werden nur die örtlichen Fiat-Händler aufgesucht, um sich Angebote einzuholen.
Doch wieso nicht ein mal über der deutschen Tellerrand hinausschauen? Durch einen gezielten Import lassen sich beim Neuwagenkauf erfahrungsgemäß bis zu 30% sparen. Diese Informationen wird Ihnen der Händler vor Ort nicht zukommen lassen, denn er will ja nur Ihr bestes – Ihr Geld. Die Zielkonkurrenz zwischen Ihrem günstigen Autokauf und dem maximalen Gewinnbestreben des Händler lassen sich nicht vereinbaren.
Aus diesem Grund hat sich in der letzten Zeit ein reger Import-Markt entwickelt. Ein Blick auf die Neuwagenpreise im europäischen Ausland überrascht oftmals viele potentielle Käufer und wirft die Frage auf, wie es zu diesen Preisunterschieden kommen kann. Der günstige Neuwagenpreis beim Auto-Import kommt hauptsächlich durch erhöhte Mehrwertsteuersätze und Zusatzsteuern in den europäischen Nachbarländern zu Stande, die auf den Verkauf von Automobilen erhoben werden.
Doch trotz des Preisvorteils ist beim Parallel-Import auf die Seriosität des Verkäufers zu achten. Damit der Autokauf nicht zum Desaster wird, sollten folgende Fahrzeugpapiere genau überprüft werden:
Vor allem in folgenden Ländern lohnt sich der Reimport:

Typ: Viertaktmotor (Frontmotor) 199 A 4000
Zylinderzahl: vier, stehend in Reihe
Aufhängung: querliegend auf Gummielementen
Ventilanzahl und -anordnung: zwei, hängend parallel
Ventilsteuerung: eine obenliegende Nockenwelle, Ventilsteuerung direkt über Stößeltassen
Nockenwellenantrieb: über Zahnriemen
Hubraum effektiv: cm3 1242
Bohrung/Hub (in mm): 70,8/78,9
Motorleistung (EG) [kW/n]: 48/5500
Motorleistung [PS/n]: 65/5500
Literleistung [kW/l]: 38,6
Literleistung [PS/l]: 52,3
Max. Drehmoment (EG) [Nm/n]: 102/3000
Max. Drehmoment [kpm/n]: 10,4/3000
Verdichtung: 11,0 : 1
Kraftstoff: Superbenzin bleifrei (95 ROZ)
Einspritzsystem: elektronisch gesteuerte Multipoint-Kraftstoffeinspritzung (I.A.W-59F.H2), Regelung durch zwei Lambda-Sonden, Schubabschaltung, Klopfsensor, EOBD
Abgasreinigung: geregelter Drei-Wege-Katalysator
Zündanlage: elektronische Kennfeldzündung, integriertes Zünd-/Steuergerät (Weber/Marelli)
Zündfolge: 1-3-4-2
Kolben: Autothermik
Kurbelwelle: fünffach gelagert
Schmiersystem: Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe
Ölfilter: Hauptstromfilter (Filterpatrone)
Ölfüllmenge Motor (in Liter): 2,8 (bei Filterwechsel)
Luftfilter: Trockenfilter mit Papiereinsatz
Kühlung: Wasserkühlung im geschlossenen Kreislauf mit Ausgleichsbehälter. Druckumlauf mittels Zentrifugalpumpe. Axial-Lüfter elektrisch angetrieben, automatisch über Motormanagement gesteuert.
Kühlwasser-Inhalt (in Liter): 4,2
Elektrische Anlage (in Volt): 12
Batterie-Kapazität (in Ah): 44
Lichtmaschine: A 60
Höchstgeschwindigkeit (in km/h): 155
Beschleunigung von 0 – 100 km/h (in Sekunden): 14,5
Kraftstoffverbrauch (RL 80/1268/EWG):
innerorts l/100 km 7,5
außerorts l/100 km 4,9
kombiniert l/100 km 5,9
CO2 (kombiniert) g/km 139
Abgasnorm: EURO 4
Wartungsintervalle: 30.000 km mit Öl- und Filterwechsel
Kupplung: Einscheiben-Trockenkupplung
Getriebe: vollsynchronisiert, 5 Vorwärtsgänge, 1 Rückwärtsgang, Mittelschaltung
Übersetzung:
1. Gang 3,909
2. Gang 2,158
3. Gang 1,480
4. Gang 1,121
5. Gang 0,921
R.-Gang 3,818
Antrieb: Frontantrieb
Übersetzung der Antriebsachse: 4,071
Max. Steigfähigkeit (in %): 33
Ölfüllmenge:
Wechselgetriebe 1,98 Liter
Selbsttragende Ganzstahlkarosserie. Drei- und fünftürige, vier- und fünfsitzige Limousine. Motorhaube hinten angeschlagen, Fahrgastzelle verstärkt, stauchfest und verwindungssteif. Seitenaufprallschutz in den Türen. Vorder- und Heckteil energieabsorbierend verformbar. Vordere Kotflügel geschraubt. Verbundglas-Frontscheibe getönt. Kopfstützen vorn und hinten. Kindersicherung an den hinteren Türen. Vordere Sicherheitsgurte höheneinstellbar, mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzung. Zwei Isofix-Befestigungen für Kindersitze. Serie Fahrer-, Beifahrer-Airbag (Volumen 42 l/90 l), Beifahrerairbag abschaltbar, Kopfairbags. Rückbank komplett umlegbar, mit drei verstellbaren Kopfstützen und drei Drei-Punkt-Sicherheitsgurten.
Seitenairbags für Fahrer- und Beifahrersitzlehne (12 l), Fahrersitz höhenverstellbar, asymmetrisch geteilte Rückbank mit zwei versenkbaren Kopfstützen
Scheinwerfer: Scheinwerfer, Halogen, Leuchtweitenregulierung elektrisch, Abblendlicht mit Follow-Me-Home-Einrichtung
Anzeigeninstrumente: Rundinstrumente mit Analoganzeige für Geschwindigkeit, Drehzahl (DYNAMIC), analoge Anzeigen für Kraftstofftankinhalt und Kilometerzähler für Gesamt- und Tageskilometer
Warnlampen: für Öldruck, Ladestrom, Handbremskontrolle, Bremsflüssigkeitsverlust, Bremsbelagabnutzung und Kühlwassertemperatur
Kontrolllampen: für Fahrzeugbeleuchtung, ABS
Zeituhr: digital
Fensterheber: vorne elektrisch
One-Touch-Funktion (Fahrertür)
Zentralverriegelung elektrisch, mit Heckklappenöffnung
Funk-Fernbedienung der Zentralverriegelung
Rückfahrscheinwerfer in die Heckleuchten einbezogen
Nebelschlussleuchte in die Heckleuchten einbezogen
Scheibenwaschanlage elektrische Pumpe, Wischer zweistufig und mit Intervallschaltung
Kofferraum beleuchtet
Heckscheibe heizbar, Wisch-/Waschanlage
Wegfahrsperre Zündschlüssel mit Transponder-System,
Trip-Computer
Serie Außenspiegel elektrisch verstellbar
Radiovorbereitung mit Dachantenne und sechs Lautsprechern,
Außenspiegel beheizbar
Vorderrad-Aufhängung: Einzelradaufhängung an unteren Dreieckslenkern, Federung durch Schraubenfedern, hydraulische Teleskop-Stoßdämpfer (McPherson-Federbeine), Stabilisator
Hinterachse: Torsionsachse mit schräg angeordneten, stabilisierenden Zugstreben, Federung durch Schraubenfedern, hydraulische Teleskop-Stoßdämpfer
Bremsanlage: Hydraulisch auf alle vier Räder wirkend, zwei unabhängige Bremskreise, diagonal für Vorder- und Hinterachse mit Bremskraftverstärker.
vorn:
Scheibenbremsen mit schwimmenden
Bremszangen, selbstnachstellend
hinten:
Trommelbremsen mit selbstzentrierenden Bremsbacken
Mechanisch auf die Hinterräder wirkende Feststellbremse.
Vier-Sensoren-Antiblockiersystem (Bosch ABS) mit EBD
Durchmesser der Bremsscheiben vorn: mm 257 (innenbelüftet)
Bremstrommeln hinten: mm 203
Bremsfläche gesamt: cm² 429,6
Lenkung: Zahnstangenlenkung elektrisch servounterstützt, Sicherheitslenksäule geknickt mit Kardangelenken, 2,8 Lenkradumdrehungen (23,4:1)
Lenkrad: axial- und höhenverstellbar
Servolenkung: Dualdrive mit City-Funktion
Felgen: 6 J x 15″ Stahl
Reifen: 175/65 R 15 84 T, 185/65 R 15 88 T (zulässig)
Ersatzrad Reifenreparatur-Kit (FIX+GO)
Auf Wunsch 6 J x 15″ Stahl
175/65 R 15 84 T
Reifendruck vorn/hinten: bar 2,0/2,2 bis 1,9/2,2 nach Belastung
Radstand (in mm): 2510
Spurweite vorn/hinten (in mm): 1467/1460
Länge (in mm): 4030
Breite (in mm): 1687
Höhe (unbeladen in mm): 1490
Wendekreis (Spur): 10,0 (9,5) m
Sitzbreite vorn (in mm): 2 x 500
Sitztiefe vorn (in mm): 510
Kopffreiheit vorn (in mm): 920 – 1050
Sitzbreite hinten (in mm): 1270
Sitztiefe hinten (in mm): 480
Innenraumbreite (in mm): 1330 (auf Schulterhöhe)
Kopffreiheit hinten (in mm): 920
Knieraum hinten (in mm): 140 – 270
Kofferraum (VDA-Norm):
viersitzig 275 Liter
zweisitzig 1020 Liter
Laderaumlänge (in mm):
viersitzig 650
zweisitzig 1280
Laderaumbreite (in mm): 970
Hecktürhöhe (in mm): 710
Hecktürbreite (in mm):
unten: 1030
oben: 800
Tankinhalt: Liter 45, Kunststofftank, Tankentlüftung mit KVRS (Kraftstoff-Verdunstungs-Rückhalte-System mit Aktivkohlefilter)
Leergewicht (in kg):
3-türig: 1090 (mit Fahrer)
5-türig: 1105 (mit Fahrer)
Zuladung (in kg):
3-türig: 485
5-türig: 485
Zulässiges Gesamtgewicht (in kg):
3-türig: 1575
5-türig: 1590
Zulässige Achslast (in kg):
vorne: 850
hinten: 850
Zulässige Anhängelast:
gebremst (in kg): 900 (bei Steigung 12 %)
ungebremst (in kg): 400
Dachlast (in kg): 75
Stützlast (in kg): 60
Max. Zuggewicht (in kg):
3-türig: 2475
5-türig: 2490
Die elektrische Leistungssteigerung durch die Veränderung der Steuerparameter des Motors – kurz Chiptuning – wird immer mehr genutzt, um die Effizienz des Motors zu verbessern. Dabei werden die elektrischen Kennwerte wie z.B. angesaugte Luftmasse pro Zeiteinheit, Temperaturzustand des Motors in Beziehung gebracht, um aus diesen Parametern die Ausgabeattribute wie Einspritzzeitpunkt, Einspritzmenge und Zündzeitpunkt (Benziner) so zu bestimmen, damit die Leistungsdaten und Verbrauchswerte optimiert werden.
Auch für den Grande Punto gibt es inzwischen viele Hersteller, welche spezifische Speicherchips anbieten. Doch Vorsicht ist geboten! Bevor man sich mit dem Kauf eines Chips und dem Einbau beschäftigt, sollte im Vorfeld die Effizienz des Eingriffes überprüft werden. So resultieren zwischen den einzelnen Motorisierungen enorme Unterschiede, wie sich das Tuning auf die Leistung des Motors auswirkt.
Folgendes Beispiel (anhand DHB-Daten) soll die prozentualen Veränderungen der Motordaten des Grande Puntos aufzeigen:


Vor allem bei den den kleinvolumigen Benzinmotoren ist das Chiptuning oft nicht effizient genug, um den Anschaffungspreis (ca. 400 Euro + 199 Euro TÜV-Eintragung) rechtfertigen zu können. Dabei ist zu vermerken, dass bei diesen Modellen keine Verbesserung des Verbrauchs erreicht wird, wodurch sich der Kauf auch nicht amortisieren kann.
Anders sieht es bei den T- und Multijetmodellen aus: Insbesondere beim 88kW-Benziner kann sich die Modifizierung lohnen. Auch bei den Turbodieselmotoren ist die Leistungssteigerung respektive der Verbrauchsminderung beachtlich. Die Kosten schlagen mit etwa 500 Euro (exkl. 199 Euro TÜV-Eintragung) zu Buche.